Yoga gegen Stress

Ein anspruchsvoller Alltag erfordert zunehmend Kompetenzen selbstbestimmter Hilfe zur Erhaltung der seelisch-geistigen sowie körperlichen Gesundheit. Dabei geht es darum widerstandsfähiger gegen die Anforderungen von außen zu werden.

Stress gillt als Alltagskrankheit unserer Zeit. An sich ist er nicht bedrohlich für uns, sofern er nicht zur Dauerbelastung wird. Anhaltender Stress schwächt nicht nur das Immunsystem, er macht auch anfälliger für Autoimmunerkrankungen. Unter folgendem Link ist ein interessannter Artikel zu diesem Thema, in dem auch Studien zur Stressforschung hinterlegt sind:

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2019-05/stress-autoimmunerkrankungen-psychische-belastung-nervensystem-folgen?utm_source=pocket-newtab

Yoga kann eine wirksame Ressource seinum Stresssymptome auf körperlicher Ebene abzubauen und die Feinfühligkeit dafür zu entwickeln was es braucht um einer (Neu-) Entstehung vorzubeugen. Im Unterricht werden Körperhaltungen (Asanas) eingeübt, die einerseits den Körper lockern und entspannen, ihn andererseits ganzheitlich kräftigen. Die Verbindung der Haltungen mit der Atmung bzw. spezieller Atemtechniken wirkt sich beruhigend auf geistige Aktivitäten aus, schafft Verbindung nach Innen. Wir schulen unser Körperspürvermögen. Dazu kommen Übungen aus der Achtsamkeitspraxis, bei der es um die Schulung klarer Aufmerksamkeit auf körperliche Empfindungen wie auch mentale Vorgänge geht, mit dem Ziel eine beobachtende Haltung einzunehmen. Diese Haltung brauchen wir wiederum um einen gewissen Abstand zu allem was in uns auftaucht einzunehmen. Dieser Vorgang deutet an, dass die Entwicklung im Yoga prozesshaft stattfindet. Obwohl der achtstufige Pfad des Yoga nach Patanjali scheinbar chronologisch verläuft, ist nicht gemeint, dass wir eine Stufe nach der anderen abarbeiten. Es ist ein ständiges Vorgreifen und Rückversichern. So besteht Asanapraxis vor allem aus einem Wechsel aus neuen Erfahrungen, z.B. eine neue Asana erlernen, diese zur Festigung wiederholen und nach und nach in ihrer Essenz erfahren. Dadurch findet sukzessiv eine Vertiefung statt, in der wir sowohl unseren Körper hin zu mehr Flexibilität und Stabilität führen, vor allem aber werden wir feinfühliger, klarer und unserer Bedürfnisse bewusster.

Ein ausgeprägtes Selbstbewusstein bildet die Grundlage für Selbstfürsorge, dafür eigene Grenzen wahrnehmen zu können und anzuerkennen. Wie wir mit diesen Erkenntnissen dann umgehen, ist ebenso individuell wie die Grenzen eines jeden Menschen selbst.

Angebot Yoga zum Abbau von Stress

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